Endlich: Unser Amt hat wieder einen neuen Amtsdirektor

Brück bloggt

Heute kurz nach 19 Uhr war es so weit. Marko Köhler (43 Jahre), Mitglied der SPD und bis jetzt stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Teltow-Fläming ist der neue Amtsdirektor und wird am kommenden Montag, dem 19. Juni, sein Amt antreten. Dazu wurde er als neuer Amtsdirektor des Amtes Brück vereidigt und bekam vom Vorsitzenden des Amtsausschusses, Mathias Ryll (CDU) seine Ernennungsurkunde überreicht. Voraussetzung dafür war, das auch die letzte Widerspruchsfrist vor Gericht abgelaufen war und der neue Amtsdirektor sein Amt in der Brücker Stadtverordnetenversammlung niedergelegt hatte.

Köhler hatte – auch als der Ausgang des Verfahrens noch unsicher war – begonnen, sich in die Arbeit hineinzudenken. „Ich habe, soweit es mit irgend möglich war, an allen Sitzungen von Gemeindevertretungen im Amt teilgenommen“, so Köhler. Dabei konnte er feststellen, dass die Arbeit und die Aufgaben ganz ähnlich sind. Nur die Arbeitsweise weiche mitunter von einander ab. In der einen Gemeindevertretung geht es strenger und sachorientierter zu, in der anderen lockerer und menschlicher. Seine erste offizielle Sitzung wird gleich am ersten Arbeitstag in Planebruch sein.

Der neue Amtsdirektor und Mitglieder des Amtsausschusses

Der neue Amtsdirektor und Mitglieder des Amtsausschusses

Die nächste Zeit und den Sommer will er nutzen, um sich weiter in das Amt hineinzuarbeiten: „Ich danke den acht, die mich gewählt haben, und ich werde daran arbeiten, mir das Vertrauen der anderen sieben Mitglieder des Amtsausschusses zu erarbeiten.“ Dabei setzt er auch auf die Unterstützung der Mitarbeiter, insbesondere auch von Lars Nissen, der in den letzten Monaten die Geschäfte des Amtsdirektors neben seinem eigentlichen Zuständigkeitsbereich Soziales und Verwaltung geführt hatte. Ihm, aber auch Melitta Boese (Finanzen) und Marion Jahn (Bauen und Ordnung) galt für die Arbeit in den letzten Monaten der besondere Dank des neuen Amtsdirektors, aber auch der anwesenden Mitarbeiter des Amtes und der Mitglieder des Amtsausschusses. Nissen hofft, wieder mehr Zeit für seine eigentlichen Aufgaben zu haben und verweist beispielhaft auf die aufgelaufenen Defizite in der Personalverwaltung.

Überreichung der Ernennungsurkunde

Überreichung der Ernennungsurkunde

Zu seinen ersten Schwerpunkten zählt Köhler eine Herausforderung, die eng mit seiner bisherigen Tätigkeit zu tun hat. Er will gemeinsam mit den Gemeinden die Sicherheit in den Orten verbessern, durch Prävention und durch Sicherheitspartnerschaften. Wichtig sind ihm auch der Tourismus und die Zusammenarbeit mit dem einzigen das gesamte Amt betreffenden Verein, dem Tourismusverein Zauche-Fläming. Insgesamt freut sich der Gömnigker darauf, „künftig dort zu arbeiten, wo er wohnt.“

 

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